Gotthilf Heinrich Schubert-Büste, 1843, in Hohenstein-Ernstthal

Im Osten des Landkreises Zwickau liegt die Kreisstadt Hohenstein-Ernstthal, in der Gotthilf Heinrich Schubert 1780 zur Welt kam. Und hier befindet sich auch seine Büste, 1843 von Max von Widnmann modelliert, von Ferdinand von Miller in Bronze gegossen, vor der St. Christopherus-Kirche. Ein weiterer Abguß der Schubert-Büste steht in der Universitätsbibliothek Erlangen.

Wer war eigentlich Gotthilf Heinrich Schubert?

Der gebürtige Sachse kam 1780 in Hohenstein-Ernstthal auf die Welt und verstarb im Jahre 1860 in der Nähe von München. Er war Arzt, Naturforscher und Naturphilosoph der Romantik. In Erlangen bekam er 1819 einen Lehrstuhl für Naturgeschichte. 1827 zog er nach München und folgte seinem Ruf als Professor für Allgemeine Naturgeschichte, wo er Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften wurde. 1853 erhielt er den Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst.

Steckbrief

Gotthilf Heinrich Schubert

Fertig gestellt: 1843
Standort 1: Universitätsbibliothek Erlangen
Standort 2: Hohenstein-Ernstthal, bei der St. Christopherus-Kirche
Büste: Bronze