Widnmanns freie Arbeit: die Mutterliebe

Ab den 1860er Jahren verbrachte Max Widnmann seine Sommerzeit mit seiner Frau Katharina und seinen Kindern oftmals in seinem Landhaus in Ambach am Starnberger See. Dort stand die Marmor-Arbeit Mutterliebe im Garten. Über ihre genaue Entstehung ist leider wenig bekannt. Sie zeigt eine Mutter mit ihren drei kleinen Kindern. Es lädt ein zu vermuten, dass es sich hierbei um seine Frau Katharina und drei seiner sechs Kinder (Hildegarde, Hubertus, Heinrich, Maria, Anna, Wilhelmina) handeln könnte.

Widnmann notiert in seinen Erinnerungen folgendes dazu:

"1876/77: Mutterliebe, halblebensgroße Gruppe aus Gips. Nach einer Zeichnung von Oscar Pletsch / in carrar. Marmor, ausgeführt 1881"

Die Arbeit befindet sich im Besitz der Anneliese Senger Stiftung.

Das Foto zeigt Max Widnmanns Tochter Anna mit ihrem Sohn Ludwig, Pater Emmanuel, im Garten des Landhauses neben der "Mutterliebe" im Herbst 1935.
© Anneliese Senger Stiftung.

Steckbrief

Mutterliebe

Maße: ca. 80 cm hoch, 65 cm breit,
65 cm tief
Gewicht: ca. 250 kg
Material: Marmor
Im Besitz der Anneliese Senger Stiftung

Mutterliebe; © Anneliese Senger Stiftung.